Innovationen für Umweltwirtschaft, Circular Economy und Klimafolgenanpassung gesucht

Jetzt bewerben für die zweite Einreichungsrunde Innovationswettbewerb „GreenEconomy.IN.NRW“

Umweltminister Oliver Krischer: „Unternehmen der Green Economy helfen uns im Kampf gegen die Klimakrise“

Innovationen sind die treibende Kraft für den Strukturwandel und die ökologische Transformation der Wirtschaft in Richtung einer Green Economy. Um diese Innovationskraft weiter anzukurbeln, rufen das Umwelt- und Verkehrsministerium, das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium sowie das Kultur- und Wissenschaftsministerium zur zweiten Einreichungsrunde des Innovationswettbewerbs „GreenEconomy.IN.NRW“ auf. Mit dem Wettbewerb fördern Land und EU innovative Ideen und unternehmerische Lösungen in den Feldern Umweltwirtschaft, Circular Economy (Kreislaufwirtschaft) und Klimaanpassung.

Umweltminister Oliver Krischer: „Die Auswirkungen der Klimakrisen werden immer mehr zu einer Belastung für uns Menschen, unsere Umwelt und den Wirtschaftsstandort. Daher muss unsere Antwort darauf eine vorausschauende Politik sein, ambitioniert beim Klimaschutz und vorsorgend bei der Klimafolgenanpassung.  Deshalb müssen wir die ökologische Transformation in Nordrhein-Westfalen entscheidend vorantreiben und die Unternehmen der Green Economy sind uns dabei eine elementare Stütze. Sie sind wichtige Motoren des Wachstums, aber auch wichtige Akteurinnen bei der Vermeidung von Umweltbelastungen. Mit der Fortführung des Innovationswettbewerbs senden wir ein wichtiges Signal für ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Nordrhein-Westfalen.“

Rund 34 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln sind für die zweite Einreichungsrunde im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 vorgemerkt.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Wir brauchen intelligente Lösungen für eine klimaneutrale Transformation von Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Innovationen sind die besten Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft. Deshalb entwickeln wir die Innovations- und Forschungsförderung konsequent und entschlossen weiter und schaffen so die Voraussetzungen für einen langfristig nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Die Circular Economy spielt als Innovationstreiber eine elementare Rolle für den Klimaschutz: Unternehmen, die zur Entwicklung umweltschützender, umweltfreundlicher und ressourcenschonender Produkte und Dienstleistungen beitragen, ebnen den Weg für den sozio-ökologischen Wandel. Mit der zweiten Einreichfrist des Innovationswettbewerbs GreenEconomy.IN.NRW führen wir diese Erfolgsstory fort.“

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Spitzenforschung ,made in NRW‘ leistet einen wichtigen Beitrag die großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Kluge Köpfe an unseren Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen arbeiten daran, das Leben der Menschen besser zu machen. Mit dem Innovationswettbewerb GreenEconomy.IN.NRW machen wir den Transfer von Wissenschaft in die Anwendung leichter und schneller. Damit stärken wir den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen und treiben die Transformation voran.“

Gefördert werden Forschungs-, Innovations- und Entwicklungsvorhaben mit folgenden Themenschwerpunkten:

  • Im Themenschwerpunkt Umweltwirtschaft werden Innovationen in den Blick genommen, die zur Entwicklung umweltfreundlicher, klimaschützender, ressourcenschonender Produkte, Verfahren und Dienstleistungen beitragen.
  • Im Themenschwerpunkt Circular Economy werden Innovationen mit dem Ziel der Ressourceneinsparung und der Entwicklung zirkulärer Produkte und Geschäftsmodelle gesucht.Im Themenschwerpunkt Klimaanpassung werden *Innovationen zur Steigerung der Klimaresilienz gefördert.

Der Innovationswettbewerb richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Großunternehmen, Kammern, Vereine und Stiftung sind im Verbund mit KMU ebenfalls antragsberechtigt. In der nun gestarteten zweiten Einreichungsrunde können bis zum 18. Januar 2024 Projektskizzen eingereicht werden.

Zum Hintergrund:

Das Land Nordrhein-Westfalen gehört zu den innovativsten Regionen der Europäischen Union und hat sich zum Ziel gesetzt, Vorreiter einer ökologischen Transformation im Sinne des Europäischen Green Deals zu werden. Der mit einem Förderbudget von insgesamt rund 100 Mio. EUR aus EU- und Landesmitteln (verteilt auf drei Einreichungsrunden) ausgestattete Innovationswettbewerb „GreenEconomy.IN.NRW“ ist ein wesentlicher Baustein dahin.

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen steht aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 4,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Es speist sich aus 1,9 Milliarden Euro EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) sowie der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen. Weitere Informationen stehen unter www.efre.nrw  und http://www.efre.nrw>  und #efrenrw bereit.

Den Newsletter Umweltwirtschaft können Sie hier abonnieren: https://www.umweltwirtschaft.nrw.de/aktuelles/newsletter/

Weitere Informationen:

*und Unterlagen rund um den Innovationswettbewerb sind abrufbar unter: https://www.in.nrw/green-economy, www.efre.nrw.de  und http://www.efre.nrw.de.