Gründungsstories: KUER.NRW-Alumni im Interview mobilityHQ GmbH Bitte stellt euch kurz vor. Wer seid ihr, was macht ihr, wann wart ihr dabei und wie erfolgreich wart ihr? Wir sind die mobilityHQ GmbH aus Köln und ein interdisziplinäres Gründungsteam mit sieben Mitgliedern. Wir entwickeln eine digitale Plattform für Städte und Kommunen, mit der Sharing-Angebote wie E-Scooter, Leihräder oder Carsharing effizienter gesteuert werden können. Unsere Software bündelt Mobilitätsdaten und ermöglicht es, Regelungen wie Parkzonen oder Sondernutzungen digital und transparent umzusetzen. Am KUER.NRW Businessplan Wettbewerb haben wir 2025 teilgenommen, um unser Geschäftsmodell weiterzuentwickeln, unsere Strategie zu schärfen und wertvolles Feedback außerhalb unserer eigenen „Bubble“ zu erhalten. Wir haben es unter die Top 10 Teams geschafft und durften unsere Idee im Umweltministerium in Düsseldorf bei der Abschlussveranstaltung pitchen. Welches klima- oder umweltrelevante Problem löst ihr? Städte stehen vor großen Herausforderungen: zunehmender Verkehr, hohe CO₂-Emissionen und begrenzter öffentlicher Raum. Sharing-Angebote können Teil der Lösung sein, sie müssen jedoch sinnvoll koordiniert werden. Oft fehlt ein effizienter Austausch zwischen Kommunen und Anbietern sowie eine zentrale Übersicht über alle relevanten Mobilitätsdaten. Unsere Plattform schafft genau diese Transparenz. Dadurch können Städte nachhaltige Mobilität besser planen, gezielter regulieren und aktiv zur Verkehrswende und zum Klimaschutz beitragen. Was ist eure Vision und was motiviert euch? Unsere Vision ist es, die zentrale Plattform für kommunales Mobilitätsmanagement in Europa zu werden. Uns motiviert der Wunsch, Bürokratie abzubauen, Verwaltungsprozesse zu vereinfachen und Städte dabei zu unterstützen, nachhaltige Mobilität effizient umzusetzen. Wir möchten Digitalisierung und Klimaschutz sinnvoll miteinander verbinden. Welche Werte sind euch wichtig? Transparenz, Datenschutz und Offenheit stehen für uns im Mittelpunkt. Deshalb setzen wir bewusst auf Open-Source-Software. Außerdem ist es uns ein Anliegen, dass Städte und Anbieter gemeinsam an Lösungen arbeiten und sich nicht voneinander entfernen, wenn es um Regulierungsthemen geht. Was konntet ihr aus dem Wettbewerb mitnehmen? Der Wettbewerb hat uns geholfen, unser Geschäftsmodell weiter zu strukturieren und unsere Planung für die kommenden Jahre zu konkretisieren. Besonders wertvoll war das Feedback von Expertinnen und Experten sowie der Austausch mit anderen Gründungsteams. Durch das Netzwerk sind neue Kooperationen entstanden: Zum Beispiel waren wir gemeinsam mit anderen Teams auf einem Messe-Gemeinschaftsstand vertreten. Auch der regelmäßige Austausch zu Förderprogrammen und strategischen Fragen ist für uns sehr hilfreich. Wer oder was hat euch besonders geholfen? Vor allem das persönliche Feedback der Jury und der Mentorinnen war sehr wertvoll. Auch der offene Austausch mit anderen Start-ups hat uns neue Perspektiven eröffnet: Wo stehen wir? Was können wir voneinander lernen? Und wo können wir sogar gemeinsam an Themen arbeiten? Habt ihr Tipps für Gründer*innen? Einfach anfangen. Ideen werden nur in der Praxis greifbar. Fehler gehören dazu, jedoch ist es wichtig, ins Handeln zu kommen. Früh mit Kundinnen und Kunden sprechen. Regelmäßiges Feedback hilft, das Produkt wirklich bedarfsgerecht zu entwickeln und die Bedürfnisse zu verstehen. Netzwerk aufbauen. Kontakte, Austausch und gegenseitige Unterstützung sind oft genauso wichtig wie die eigentliche Idee und Referenzkunden oftmals der Einstieg. Wie ist euer Status Quo und was sind eure Pläne? Unser Mobilitätsdashboard ist bereits in mehreren Städten im Einsatz, darunter Bonn, Pforzheim, Dresden, Braunschweig, Brühl und Sankt Augustin. Weitere Städte befinden sich aktuell in Gesprächen. In den kommenden Jahren möchten wir unsere Plattform gezielt erweitern. Geplant sind unter anderem ein strukturiertes Schulungs- und Weiterbildungsangebot für Kommunen sowie ein Bürgerinnen-Feedbacktool, um Rückmeldungen direkt in die Mobilitätsplanung einfließen zu lassen. So entwickeln wir mobilityHQ Schritt für Schritt zu einer ganzheitlichen Plattform für nachhaltiges kommunales Mobilitätsmanagement weiter. www.mobilityhq.com Stand: März 2026 mechIC – Sensoren, die keinen Strom brauchen Lisa Schmitt, Philip Schmitt, Juanita Fernandez Ortega und Steffen Wittemeier sind MechIC. Lisa hat die Fragen beantwortet. Foto Credit: Bochum Wirtschaftsentwicklung, Donna und der Blitz GmbH Ihr habt am KUER.NRW Businessplan Wettbewerb teilgenommen. Bitte stellt euch einmal kurz vor: Wer seid ihr, was macht ihr, wann wart Ihr dabei und wie erfolgreich habt Ihr den Wettbewerb abgeschlossen? Wir sind mechIC, ein Deep-Tech Start-up, das 2024 in Bochum gegründet wurde. Wir entwickeln und vertreiben Sensoren, die zum Messen, Speichern und Auswerten von physikalischen Messgrößen keinen Strom benötigen. Unser erstes Produkt ist ein Dehnungssensor. Wir haben 2025 am KUER.NRW Businessplan Wettbewerb teilgenommen und den 1. Platz erreicht. Welches (klima-/umweltrelevante) Problem löst Ihr? Das mechanische Messkonzept von mechIC ermöglicht eine sensorische Zustandsüberwachung ohne kontinuierliche elektrische Energie, elektronische Speicher oder zusätzliche Auswerteelektronik. Durch den hochintegrativen Aufbau befinden sich alle Komponenten in einem Sensor, wodurch keine weiteren Bauelemente, Batterien oder Messgeräte nötig sind. Der rein mechanische Betrieb senkt den Energiebedarf deutlich. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstützt mechIC insbesondere die SDGs 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur) und 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden). Auch SDG 12 (Nachhaltige/r Konsum und Produktion) wird adressiert, da mikromechanische mechIC-Sensoren ressourcenschonender hergestellt und integriert werden können als elektronische Lösungen. Im Gegensatz zu DMS erfolgt die Montage der mechIC-Sensoren in wenigen Schritten durch Löten oder direkte Integration, etwa in Beton. Was ist Eure Vision und welche Motivation steckt dahinter? Wir sind überzeugt, dass unsere Sensoren einen deutlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Sensoren bieten und somit zahlreiche Wirtschaftszweige davon profitieren können. Die Vision von mechIC ist es mechIC als Synonym für energieautarke MEMS-Sensoren zu etablieren. Zur Umsetzung unserer Vision verfolgen wir unsere Mission: „Schritt für Schritt bringen wir neuartige MEMS-Sensoren auf den Markt, die zum Messen und Speichern keine weitere Energie benötigen und ausgewählte Daten bereitstellen. So ermöglichen wir unseren Kunden eine ausfallsicherer, robuste und einfach zu integrierende Bauteilüberwachung.“. Welche Werte sind euch im Unternehmen wichtig? Zuverlässigkeit und Professionalität: Ein zuverlässiger Partner für Kunden und Kollegen sein. Nachhaltigkeit: Nur Sensoren herstellen, die die Welt nachhaltig verbessern. Zukunftsorientiert im Sinne von mechIC handeln. Je suis mechIC: Wir sind stolz ein Teil des Teams zu sein. Unsere Stakeholder holen wir mit ins Boot. Bedienungsfreundlich aus Prinzip: Komplexe Sensoren mit einfachen Schnittstellen umsetzen, sodass sie jeder anwenden kann. Sensor-Abenteurer: Technisch vorne dabei durch disruptive Innovationen. Was konntet ihr aus dem Wettbewerb für euch mitnehmen? Wir haben viel Feedback bekommen, das wir in unseren schriftlichen Businessplan einbauen konnten. So hat sich die Qualität unseres Businessplans deutlich gesteigert. Auch von den Online-Workshops konnten wir profitieren. Insgesamt hat der Wettbewerb mechIC in NRW sichtbarer gemacht. Dafür sind wir sehr dankbar. Habt ihr zwei bis drei wertvolle Tipps für Gründer*Innen, die noch am Anfang stehen? Wichtig ist, dass man seinen Fokus nicht verliert. Dazu gehört auch die regelmäßige Reflektion, welches Ziel bis wann erreicht werden soll und ggf. eine Kurskorrektur. Kommunikation ist ein wichtiger Punkt: es ist essenziell Early Adopter in die Produktentwicklung zu integrieren und auf dem Laufenden zu halten. Auch mit seinen Lieferanten sollte man regelmäßig Rücksprache halten. Besonders wichtig ist es, sich ein Netzwerk aufzubauen: In der Industrie, der Politik, der Universität, der Stadt, in der man ansässig ist. Wie ist euer Status Quo und was sind eure Pläne als junges Unternehmen? Zurzeit entwickeln wir unseren Sensor weiter. Dazu gehört auch der Aufbau der Lieferkette. Der Fokus liegt auf der Entwicklung eines Sensors für einen unserer Early Adopter. Website: https://www.mechic.de/ Stand: März 2026 sizeless – Der größenverstellbare Kinderschuh Alexander Schemel, Leander Peters und Louis Smith sind Sizeless. Alex hat die Fragen beantwortet. Ihr habt am KUER.NRW Businessplan Wettbewerb teilgenommen. Bitte stellt euch einmal kurz vor: Wer seid ihr, was macht ihr, wann wart Ihr dabei und wie erfolgreich habt Ihr den Wettbewerb abgeschlossen? Kinderfüße wachsen schnell. Ihre Schuhe nicht. Wir ändern das. Wir sind Sizeless und wir entwickeln einen größenverstellbaren Kinderschuh, der sich stufenlos anpassen lässt. Damit stellen wir eine ganze Branche infrage: weg von starren Größen und kurzen Nutzungsdauern, hin zu Schuhen, die deutlich länger getragen werden können als herkömmliche Kinderschuhe. 2025 haben wir unsere Idee beim KUER.NRW Businessplan Wettbewerb präsentiert und wurden mit dem 3. Platz ausgezeichnet. Diese Auszeichnung hat uns gezeigt, dass nicht nur Eltern, sondern auch Expert:innen großes Potenzial in unserem Konzept sehen. Welches (klima-/umweltrelevante) Problem löst Ihr? Vom ersten Schritt bis zur Grundschule benötigt ein Kind im Schnitt rund 12 Paar Schuhe. Familien mit zwei oder drei Kindern kommen mit dem ständigen Nachkaufen kaum hinterher. Das hat gleich mehrere Auswirkungen: Es ist teuer für Eltern, bedeutet aber vor allem eine enorme Umweltbelastung. Die meisten Kinderschuhe werden in Asien produziert, über weite Strecken nach Europa transportiert – und hier oft nur wenige Wochen oder Monate getragen. Das ist Ressourcenverschwendung in großem Maßstab. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Knapp die Hälfte aller Kinder trägt Schuhe in der falschen Größe. Zu kleine oder zu große Schuhe können die gesunde Fußentwicklung beeinträchtigen. Ein größenverstellbarer Kinderschuh, der sich stufenlos anpassen lässt und deutlich länger getragen werden kann, reduziert den Bedarf an Neuanschaffungen spürbar. Das entlastet Familien finanziell, stärkt die Fußgesundheit von Kindern und senkt gleichzeitig Ressourcenverbrauch, Transportemissionen und Abfall. Was ist Eure Vision und welche Motivation steckt dahinter? Unsere Vision ist es, dass in fünf Jahren keine regulären Schuhgrößen mehr auf Schuhkartons stehen. In vielen Bereichen des Alltags sind mitwachsende und anpassbare Produkte längst selbstverständlich – ob Kindersitze, Inline-Skates, Helme oder Tragesysteme. Dass ausgerechnet Schuhe, ein zentraler Bestandteil kindlicher Entwicklung, bislang kaum flexibel gedacht werden, halten wir für einen klaren Widerspruch. Genau hier setzen wir an. Wir möchten Produkte schaffen, die Familien im Alltag entlasten und gleichzeitig einen positiven Impact auf unsere Gesellschaft haben – ökologisch, wirtschaftlich und gesundheitlich. Kinder verdienen aus unserer Sicht bessere Lösungen als den heutigen Status quo. Welche Werte sind euch im Unternehmen wichtig? Uns sind Verantwortung, Ehrlichkeit und langfristiges Denken besonders wichtig. Wir entwickeln keine kurzfristigen Trends, sondern durchdachte Produkte, die Kinder stärken, Familien entlasten und Ressourcen schonen. Qualität, Transparenz und echter Mehrwert stehen für uns an erster Stelle. Was konntet ihr aus dem Wettbewerb für euch mitnehmen? Der KUER.NRW Businessplan Wettbewerb hat uns vor allem durch die Erstellung des Businessplans und das begleitende Coaching enorm weitergebracht. Wir konnten unser Geschäftsmodell schärfen, Annahmen kritisch prüfen und eine solide Grundlage erarbeiten – insbesondere für Gespräche mit Investor:innen und strategischen Partnern. Gleichzeitig hat uns der Wettbewerb eine wertvolle Bühne geboten, um unsere Vision sichtbarer zu machen. Wer/Was hat euch im Rahmen des Wettbewerbs am meisten weitergeholfen? Am meisten weitergeholfen hat uns die Erstellung des Businessplans sowie das Sparring mit den Coaches. Habt ihr zwei bis drei wertvolle Tipps für Gründer*Innen, die noch am Anfang stehen? Sprecht früh mit eurer Zielgruppe. Baut nichts im stillen Kämmerlein. Geht raus, testet eure Idee im echten Leben und hört genau zu. Ehrliches Feedback ist wertvoller als jede Annahme. Baut euch ein starkes Netzwerk auf. Mentorinnen, andere Gründerinnen und strategische Partner helfen euch, typische Fehler zu vermeiden und schneller zu lernen. Niemand gründet erfolgreich allein. 3. Fail fast – und lernt daraus. Perfektionismus bremst. Lieber umsetzen, testen, verbessern. Fehler gehören dazu. Entscheidend ist, wie schnell ihr daraus Erkenntnisse gewinnt und weitermacht. Wie ist euer Status Quo und was sind eure Pläne als junges Unternehmen? Aktuell befinden wir uns in einer sehr spannenden Phase: In wenigen Tagen startet unsere Kickstarter-Kampagne. Dort kann unser größenverstellbarer Kinderschuh erstmals vorbestellt werden. Die Produktion erfolgt in Portugal, die Auslieferung an die ersten Familien ist für Sommer 2026 geplant. Eltern können sich ihr eigenes Paar Sizeless ganz einfach über den entsprechenden Kampagnen-Link sichern: https://www.kickstarter.com/projects/sizeless-shoes/sizeless-mitwachsende-kinderschuhe-growing-kids-shoes. Für die erste Auflage steht ein limitiertes Kontingent zur Verfügung. Als junges Unternehmen liegt unser Fokus nun darauf, eine erfolgreiche Kampagne umzusetzen, die ersten Kundinnen und Kunden zu begeistern und die Produktion gemeinsam mit unseren Partnern hochwertig und zuverlässig zu realisieren. Website: https://www.sizeless-shoe.com/ Stand: März 2026 K³-KlimaKarten UG Janik Wischmeyer, Nils Derboven, Anton Laushkin, Stefan Thurnhofer u.a. gehören zum Startup Khoch3 KlimaKarten. Janik beantwortet die Fragen. Wer seid ihr, was macht ihr, wann wart ihr dabei und wie erfolgreich habt ihr den Wettbewerb abgeschlossen? Wir sind Khoch3 KlimaKarten, ein GovTech/ClimateTech-Startup aus Köln und Wien. Wir entwickeln wissenschaftlich fundierte digitale Werkzeuge für die kommunale Klimaanpassung, damit Städte und Gemeinden Klimarisiken schneller in konkrete, umsetzungsfähige Schritte übersetzen können. Wir haben 2025 am KUER.NRW Businessplan Wettbewerb teilgenommen und es in die Top 10 geschafft. Welches (klima-/umweltrelevante) Problem löst ihr? In vielen Kommunen liegt heute viel Wissen zu Klimarisiken in Konzepten, Berichten, Karten und Einzeldateien vor, aber die Umsetzung kommt nur langsam voran. Daten sind heterogen, Abstimmungen zwischen Ämtern sind aufwendig und Förder- und Umsetzungslogiken sind komplex. Wir lösen den Engpass zwischen „Analyse/Konzept“ und „tatsächlicher Umsetzung“ und entlasten damit kommunale Teams, die Klimaanpassung vorantreiben. Was ist eure Vision und welche Motivation steckt dahinter? Unsere Vision ist, dass Kommunen Klimaanpassung so selbstverständlich und effizient managen können wie andere Kernaufgaben der Verwaltung: datenbasiert, transparent und umsetzungsorientiert. Wir haben Khoch3 KlimaKarten gegründet, um theoretisches Wissen konsequent in die Praxis zu übersetzen, viel zu lernen und vor allem spürbar etwas zu bewegen. Wir lieben die Arbeit in unserem Team, weil wir aus denselben Gründen dabei sind: um gemeinsam zu wachsen und in einem starken Arbeitsumfeld Lösungen zu entwickeln, die Menschen und Umwelt konkret helfen. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Generation und wir möchten dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft bestmöglich damit umgeht. Khoch3 erleichtert genau jenen die Arbeit, die kommunale Anpassung täglich vorantreiben und oft mit knappen Ressourcen kämpfen. So setzen wir dort an, wo wir positive Veränderung am wirksamsten beschleunigen können und sind stolz, Teil dieser Arbeit zu sein. Welche Werte sind euch im Unternehmen wichtig? Uns sind Wirkung und Nutzen im Alltag wichtig, also Lösungen, die Kommunen wirklich helfen und nicht nur auf dem Papier gut aussehen. Wir arbeiten wertschätzend, transparent und mit hoher Verantwortung für Qualität und Verlässlichkeit. Gleichzeitig setzen wir auf Lernbereitschaft und Zusammenarbeit, weil Klimaanpassung nur interdisziplinär und gemeinsam funktioniert. Etwas Positives in der Welt zu bewegen motiviert uns jeden Tag, im Kleinen wie im Großen menschlich zu sein und unser Bestes zu geben. „Be the change you want to see in the world“ ist dabei ein Leitgedanke. Was konntet ihr aus dem Wettbewerb für euch mitnehmen? Wir konnten einen sehr detailliert ausgearbeiteten Businessplan mitnehmen, den wir bis heute als Grundlage für Strategie, Kommunikation und Förderprozesse nutzen. Außerdem haben wir wertvolles Feedback bekommen, das unsere Argumentation und Prioritäten deutlich geschärft hat. Wer/Was hat euch im Rahmen des Wettbewerbs am meisten weitergeholfen? Am meisten geholfen haben uns das Mentorenprogramm und das Zwischenfeedback auf den Basis-Businessplan. Besonders wertvoll war für uns der Austausch mit unserem Mentor Benjamin Mewes sowie die neuen Kontakte, die wir über KUER.NRW knüpfen konnten. Auch die weiteren Formate waren für uns sehr hilfreich. Habt ihr zwei bis drei wertvolle Tipps für Gründer*innen, die noch am Anfang stehen? Erstens: Habt einen langen Atem und baut euch Routinen und Systeme, die euch auch durch anstrengende Phasen tragen, denn Gründen ist vor allem Ausdauer. Zweitens: Verbündet euch und bündelt Kräfte, gerade in der grünen Startup-Welt. In einer global herausfordernden Situation hilft es enorm, zusammenzuhalten, sich gegenseitig zu stärken und gemeinsam schneller voranzukommen. Gerade hier sind solche Programme umso wertvoller. Wie ist euer Status quo und was sind eure Pläne als junges Unternehmen? Wir befinden uns in einer starken Aufbau- und Validierungsphase, in der wir unsere modulare Lösung gemeinsam mit kommunalen Partnern weiterentwickeln und in der Praxis verankern. Unser Fokus liegt darauf, aus Piloten wiederholbare Rollouts zu machen, ein belastbares Partnernetzwerk aufzubauen und die Umsetzungskomponente der Klimaanpassung systematisch zu beschleunigen. Gleichzeitig arbeiten wir daran, unser Team gezielt auszubauen und die nächsten Schritte Richtung Skalierung im DACH-Raum vorzubereiten. www.khoch3klimakarten.de Stand: März 2026 Wax Solutions GmbH Ihr habt am KUER.NRW Businessplan Wettbewerb teilgenommen. Bitte stellt euch einmal kurz vor: Wer seid ihr, was macht ihr, wann habt ihr teilgenommen und wie erfolgreich wart ihr? Wir – Wax Solutions – verfolgen eine grüne Mission: Wir ersetzen Kunststoffe in Papierbeschichtungen, indem wir sie durch nachwachsende Rohstoffe austauschen und somit unseren Teil zur De-fossilisierung des Planeten beitragen. Wir haben 2024 am KUER.NRW Businessplanwettbewerb teilgenommen und den dritten Platz belegt. Welches (klima-/umweltrelevante) Problem löst Ihr?Wir ersetzen fossilbasierte Kunststoffe und ermöglichen Papierverpackungen ohne fossile Bestandteile. Heute werden Papierverpackungen, wie Backpulvertüten oder Einschlagpapiere an der Bedienungstheke, mit Kunststoffen beschichtet, um Barrieren gegen beispielsweise Wasser, Wasserdampf oder Fette zu erzeugen. Wir erzeugen diese Beschichtungen auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Was ist Eure Vision und welche Motivation steckt dahinter? Unsere Mission lautet: Wir ersetzen Kunststoffe. Dabei fokussieren wir das sinnvolle Ersetzen fossilbasierter Kunststoffe, um die Notwendigkeit zur Förderung von Erdöl zu verringern. Welche Werte sind euch im Unternehmen wichtig? Wir verfolgen eine grüne Mission, der Nachhaltigkeitsgedanke ist uns somit sehr wichtig. Wichtig ist aber auch, dass wir nicht schwarz-weiß denken, sondern Lösungen finden, die das Problem sinnvoll lösen. Wer/Was hat euch im Rahmen des Wettbewerbs am meisten weitergeholfen? Das Netzwerk und das Mentoring im Wettbewerb waren sehr wertvoll für unsere Unternehmensentwicklung. Was konntet ihr aus dem Wettbewerb für euch mitnehmen? Insbesondere das Netzwerk für grüne Gründungen mit einem fantastischen Spirit für zukunftsorientierte Ideen konnten wir mitnehmen – das inspiriert, motiviert und treibt unsere eigenen Ideen an. Wie ist euer Status Quo und was sind eure Pläne als junges Unternehmen? Derzeit startet unsere Vermarktung voll durch. Ein eigenes Produktionswerk ist in Planung. www.wax.solutions Stand: Januar 2025 greeenNXT GmbH Ihr habt am KUER.NRW Businessplan Wettbewerb teilgenommen. Bitte stellt euch einmal kurz vor: Wer seid ihr, was macht ihr, wann habt ihr teilgenommen und wie erfolgreich wart ihr? Wir, Ariane Bischoff, Mark Böhnke und Mario Reale, sind die geschäftsführenden Gesellschafter der greeenNXT GmbH, haben am Businessplan Wettbewerb in 2024 teilgenommen und haben eine TOP 10 Platzierung erreicht. Die greeenNXT ist ein Planungsbüro für das Serielle Sanieren von Bestandsgebäuden. Welches (klima-/umweltrelevante) Problem löst Ihr? Mit dem Seriellen Sanieren von Bestandgebäuden reduzieren wir den Energiebedarf der Gebäude drastisch und generieren den reduzierten Energiebedarf durch erneuerbare Energien. Im Vergleich zu konventionellen Sanierungen ist die serielle Sanierung schneller, skalierbar und in Holzbauweise auch ökologischer. Was ist eure Vision und welche Motivation steckt dahinter? Mit dem Seriellen Sanieren nach dem Energiesprong Prinzip wollen wir einen Beitrag leisten, um den Gebäudesektor bis 2030/45 klimaneutral zu machen. Mit der aktuellen jährlichen Sanierungsquote kann die Klimaneutralität im Gebäudesektor nicht mehr erreicht werden, daher bedarf es dringend schnellerer und nachhaltigerer Ansätze. Das Serielle Sanieren ist hierfür eine Schlüsseltechnologie. Welche Werte sind euch im Unternehmen wichtig? greeenNXT schreibt sich mit 3 Es! Diese stehen für ethical – ecological – efficient. Wer/Was hat euch im Rahmen des Wettbewerbs am meisten weitergeholfen? Die vielen Gespräche mit Mitbewerbern, die Seminare, unser Mentor für digitale Themen, die Netzwerkveranstaltungen, der Push für Social Media… Das gesamte Paket hat uns weitergeholfen, unsere Positionierung und unseren Businessplan zu schärfen. Durch die Netzwerkkontakte aus dem KUER-Wettbewerb sind wir nun auch auf der Hannover Messe auf dem KNUV Gemeinschaftsstand vertreten und nehmen an einer Delegationsreise in den Niederlanden teil. Diese Kontakte hätten wir ohne die Teilnahme am KUER-Programm nicht. Als fortgeschrittenes Gründerteam: Habt ihr zwei bis drei wertvolle Tipps für Gründer*Innen, die noch am Anfang stehen? Austausch, Austausch, Austausch. Bleibt nicht in eurer Bubble, sondern nutzt jede Gelegenheit eure Idee zu präsentieren und zu diskutieren. Egal wie mühsam und auch schmerzhaft es manchmal sein kann/wird. Wie ist euer Status Quo und was sind eure Pläne als junges Unternehmen? Wir fokussieren uns auf vertriebliche Aktivitäten, um unser Unternehmen organisch und aus eigenen Mitteln wachsen lassen zu können. www.greeennxt.eu Stand: Januar 2025 mavy mobility GmbH Ihr habt am KUER.NRW Businessplan Wettbewerb teilgenommen. Bitte stellt euch einmal kurz vor: Wer seid ihr, was macht ihr, wann habt ihr teilgenommen und wie erfolgreich wart ihr? Die Vision von mavy mobility ist es, Städte und Gemeinden in die Lage zu versetzen, den urbanen Verkehr nachhaltiger, effizienter und lebenswerter zu gestalten. Durch innovative und flexible Parkraumverwaltung schafft mavy die Grundlage für eine smarte Mobilitätsinfrastruktur, die sowohl den Bedürfnissen der Menschen als auch den Anforderungen der Umwelt gerecht wird. Ziel ist es, Verkehrsprobleme nicht durch Verbote, sondern durch intelligente Anreize und adaptive Lösungen zu adressieren, die den Verkehr und Emissionen reduzieren, Kosten für die Kommunen durch EU-Abgaben minimieren und die Lebensqualität in den Städten verbessern. mavy mobility besteht aus vier Gründern, die viel Erfahrung aus bisheriger Berufstätigkeit mitbringen: Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Stellen, Politik und der Entwicklung von Softwareanwendungen für Kommunen und Landesebene. mavy mobility spricht einerseits Parkraumsuchende an, die stressfrei und pünktlich ihr Fahrtziel erreichen wollen. Sie können in der mavy Smartphone-App eine Stellfläche für einen von ihnen bestimmten Zeitraum buchen. Die Anforderungen an die Stellfläche werden u.a. personalisierte Fahrzeugprofile berücksichtigen. Der Nutzende kann so gezielt Stellflächen für z.B. ein E-Auto, ein Lastenrad und einen Transporter ermitteln. Des Weiteren können Kriterien wie Barrierefreiheit mit einbezogen werden. Wir haben beim KUER-Businessplanwettbewerb 2024 teilgenommen und kamen unter die Top10. Die Teilnahme hat uns dazu motiviert uns „auf den Hosenboden“ zu setzten, um an dem Businessplan zu arbeiten. Welches (klima-/umweltrelevante) Problem löst Ihr? Wir lösen mit mavy das Problem des hohen Verkehrsaufkommens in den Städten um bis zu 30%. Durch Verkehrsreduktion sinken Schadstoffe und Emissionen, dadurch steigt die Lebensqualität aller Menschen. Verkehr zu reduzieren wird auch die öffentliche Infrastruktur weniger belastet und Kosten für die Instandhaltung senken. Was ist Eure Vision und welche Motivation steckt dahinter? Unsere Motivation ist es, Maßnahmen gegen den stetig größer werdenden Klimawandel zu ergreifen und dabei auch noch die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Weniger Verkehr bedeutet weniger Schadstoffe und Lärm für alle Anwohner in den Städten und mehr verfügbare Zeit und bessere Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmende. Große Städte wie Köln haben die enorme Herausforderung die unterschiedlichsten Verkehrsformen und den Individualverkehr so zu ermöglichen, dass die Mobilität der Menschen noch gewährleisten werden kann. Wir möchten für alle Verkehrsteilnehmer und Einwohner die tägliche Mobilität planbar, zuverlässig und zugleich so flexibel wie möglich machen. Unser Ziel ist es, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu fördern und die Lebensqualität in urbanen Räumen zu steigern. Welche Werte sind euch im Unternehmen wichtig? Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ehrlichkeit. Wer/Was hat euch im Rahmen des Wettbewerbs am meisten weitergeholfen? Der Mentor hat uns am meisten geholfen, da er wichtige und teilweise auch unangenehme Fragen gestellt hat, damit wir uns selbst, den eingeschlagenen Weg und das Produkt hinterfragen. Das Finden der richtigen Antworten war ein lehrreicher Prozess. Was konntet ihr aus dem Wettbewerb für euch mitnehmen? Einen großen Schatz an Erfahrungen, seien es die gewonnenen Erfahrungen durch das Erstellen des Businessplans oder dann auch später die Ehrung der Top 10 – all das sind gute Erinnerungen, die wir nicht missen wollen. Als fortgeschrittenes Gründerteam: Habt ihr zwei bis drei wertvolle Tipps für Gründer*Innen, die noch am Anfang stehen? Es ist ein Marathon und kein Sprint! Der lange Atem gepaart mit etwas Dickköpfigkeit und einem dicken Fell sind sehr hilfreich. Habt als Team einen gemeinsamen moralischen Kompass, damit ihr auch bei grundsätzlichen Debatten auf einem gemeinsamen Grund steht. Wie ist euer Status Quo und was sind eure Pläne als junges Unternehmen? Wir als Team arbeiten noch alle regulär Vollzeit in einem Job. Diese Herausforderung gemeinsam mit Familie unter einen Hut zu bekommen, gestaltet sich auch mal schwierig. Wir bauen unser Produkt weiter aus und bewerben uns auf weitere Förderungen. www.mavy.de Stand: Januar 2025 RecyclingMonitor Ihr habt am KUER.NRW Businessplan Wettbewerb teilgenommen. Bitte stellt euch einmal kurz vor: Wer seid ihr, was macht ihr, wann habt ihr teilgenommen und wie erfolgreich wart ihr? RecyclingMonitor ist ein junges Unternehmen mit dem Fokus auf nachhaltige digitale Lösungen für das Abfall- und Entsorgungsmanagement. Unser Ziel ist es, die Transformation der Branche in Richtung “echter Kreislaufwirtschaft” durch innovative Technologien und einfache Applikationen effizienter, transparenter und umweltfreundlicher zu gestalten. Wir haben im Jahr 2023 am KUER.NRW Businessplan Wettbewerb teilgenommen und konnten uns erfolgreich unter den Finalisten platzieren. Für uns war es der erste Wettbewerb, an dem wir teilgenommen haben. Welches (klima-/umweltrelevante) Problem löst Ihr? Wir adressieren die Ineffizienzen und den Mangel an Transparenz im Abfallmanagement, die oft zu Ressourcenverschwendung und vermeidbaren CO₂-Emissionen führen. Unser System ermöglicht es, Daten in Echtzeit zu erfassen und zu analysieren, wodurch die Wiederverwertungsquote gesteigert und der ökologische Fußabdruck von Unternehmen signifikant reduziert wird. Es geht stets darum, durch unsere digitalen Lösungen Wege zu unterstützen, in der Nachhaltigkeitspyramide weiter nach oben zu kommen (ReDuce, ReUse, ReCycle…). Ganz wichtig: Wir verzahnen Optimierungsmöglichkeiten im Bereich Ökologie mit den betriebswirtschaftlichen Auswirkungen. So können Win-Win-Lösungen entstehen. Weiterhin bieten wir eine rechtskonforme Berichterstattung an (u.a. nach Gewerbeabfallverordnung als auch CSRD). Was ist Eure Vision und welche Motivation steckt dahinter? Unsere Vision ist eine Kreislaufwirtschaft, in der Abfälle nicht mehr als Problem, sondern als wertvolle Ressource betrachtet werden. Wir möchten dazu beitragen, den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft zu beschleunigen, in der Umwelt- und Klimaschutz eine zentrale Rolle spielen. Unsere Motivation liegt in der Überzeugung, dass Technologie und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen müssen, um eine lebenswerte Zukunft zu schaffen. Welche Werte sind euch im Unternehmen wichtig? Unsere Kernwerte sind Nachhaltigkeit, Transparenz und Innovation. Wir glauben daran, dass unternehmerischer Erfolg und Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft untrennbar miteinander verbunden sind. Zudem legen wir großen Wert auf Teamarbeit und eine offene Kommunikationskultur. Freiheit, Eigenverantwortung und Ganzheitlichkeit sind gelebte Werte in unserer internen Zusammenarbeit (Anmerkung: Wir arbeiten 95% Remote). Wer/Was hat euch im Rahmen des Wettbewerbs am meisten weitergeholfen? Der Austausch mit erfahrenen Coaches und Mentoren sowie das Feedback der Jury haben uns enorm geholfen, unsere Strategie zu schärfen und unsere Business-Idee besser zu kommunizieren. Besonders wertvoll war auch das Netzwerk, das uns neue Kontakte und Möglichkeiten eröffnet hat. Was konntet ihr aus dem Wettbewerb für euch mitnehmen? Der Wettbewerb hat uns nicht nur geholfen, unseren Businessplan zu perfektionieren, sondern auch unser Pitching zu verbessern und unser Geschäftsmodell aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Außerdem haben wir ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse unserer Zielgruppe entwickelt. Als fortgeschrittenes Gründerteam: Habt ihr zwei bis drei wertvolle Tipps für Gründer*innen, die noch am Anfang stehen? Klarer Fokus: Konzentriert euch auf ein konkretes Problem und entwickelt dafür die bestmögliche Lösung, anstatt euch in zu vielen Ideen zu verlieren. Baut nicht gleich das E-Auto, sondern fangt mit dem Skateboard an. Markt- und Kundeninteraktion: Löst ihr wirklich ein Problem oder glaubt ihr es nur? Geht frühzeitig in den Markt und lotet dies aus. Das hilft bei einer zielgenauen Entwicklung und Kommunikation. Flexibilität: Bleibt offen für Feedback und bereit, euer Geschäftsmodell anzupassen, falls es die Marktanforderungen erfordern. Wie ist euer Status Quo und was sind eure Pläne als junges Unternehmen? Derzeit befinden wir uns in der Skalierungsphase und arbeiten daran, unsere Lösung in bestehenden Märkten stärker auszurollen und in weiteren Märkten zu etablieren. “Vertrieb aufbauen, ist wie ein zweites Mal gründen.” Diese Phase ist gerade in vollem Gange. Gleichzeitig gilt es, neue Produktfeatures (KI-Assistent und Nachhaltigkeitsmodul) entlang von Kundenbedarfen zu entwickeln. www.recyclingmonitor.de Stand: Januar 2025 Plantforge Florian Eickhoff & Ramon Zoellner Ihr habt am KUER.NRW Businessplan Wettbewerb teilgenommen. Bitte stellt euch einmal kurz vor: Wer seid ihr, was macht ihr, wann habt ihr teilgenommen und wie erfolgreich wart ihr?Plantforge hat am Businessplanwettbewerb 2024 teilgenommen und konnte sich einen Platz in der Top 10 erkämpfen. Bei Plantforge träumen wir von einer gesunden und nachhaltigen Lebensmittelproduktion mitten in der Stadt. Für eine grüne Zukunft produzieren wir mitten im Ruhrgebiet Kräuter, Microgreens und Gemüse und leisten so unseren Beitrag zur Klimaanpassung. Welches (klima-/umweltrelevante) Problem löst Ihr?Über 60% des frischen Gemüses und der Kräuter, welche wir in Deutschland konsumieren, sind z.B. aus Spanien oder Marokko importiert. Mit unserem Urban Farming Konzept für Metropolregionen liefern wir eine nachhaltige Alternative zu diesen Produkten und stärken gleichzeitig die Unabhängigkeit und Krisensicherheit der Region.Was ist Eure Vision und welche Motivation steckt dahinter?Wir möchten gerne in einer Welt leben, in der unser Essen nicht über den halben Planeten transportiert wird, bevor wir es kaufen können. Wir möchten, dass sich Regionen grundlegend selbstversorgen können und nicht von Importen abhängig sind.Wir träumen von einer grünen Zukunft inklusive einer nachhaltigen Landwirtschaft. Welche Werte sind euch im Unternehmen wichtig?Umweltschutz und Nachhaltigkeit stehen natürlich weit oben auf der Liste. Wir sind der Meinung, dass jeder Verantwortung für sein Handeln übernehmen muss. Gegenüber der Umwelt aber auch gegenüber der Region und den Menschen. Gegenseitiger Respekt ist genauso wichtig wie eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Auf dem Land sowie in der Stadt. Wer/Was hat euch im Rahmen des Wettbewerbs am meisten weitergeholfen? Der Wettbewerb lag für uns in einer spannenden Phase bei Plantforge. Wir haben zeitgleich ein großes Netzwerk aufgebaut und unsere Vision und unseren Plan mit vielen tollen Menschen besprochen. Dadurch haben wir wichtiges Feedback erhalten und konnten so unseren Businessplan und den Abschlusspitch immer weiter verfeinern. Was konntet ihr aus dem Wettbewerb für euch mitnehmen? Das Wichtigste für uns waren neue Kontakte und gutes Feedback durch unseren Coach.Wir haben so einen guten, bodenständigen Businessplan entwickeln können, welcher uns jetzt als Teil unseres Fundaments für Plantforge dient. Als fortgeschrittenes Gründerteam: Habt ihr zwei bis drei wertvolle Tipps für Gründer*Innen, die noch am Anfang stehen?1. Ideen und Konzepte ändern sich immer ein wenig. Im Kopf immer schön flexibel bleiben.2. Ein gutes Netzwerk und das Feedback von anderen Menschen ist eine der wichtigsten Ressourcen. Nutzt die Community und die Angebote aus eurer Region. Wie ist euer Status Quo und was sind eure Pläne als junges Unternehmen? Wir produzieren seit Anfang dieses Jahres hochwertige Kräuter und Microgreens in unserer eigenen Anlage in Bochum. Im Rahmen unseres Pilotprojekts beliefern wir jetzt erste Restaurants und bald auch den Einzelhandel im Ruhrgebiet. Wir planen, noch dieses Jahr eine größere Produktionsanlage irgendwo im Ruhrgebiet zu realisieren und sind dafür aktuell auf der Suche nach Partner:innen und Investor:innen. Für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion: Aus der Stadt für die Stadt! www.plantforge.de Stand: Januar 2025 TwinIt Mit Hilfe von KI möchten die Gründer Maximilian Both und Björn Kämper Gebäude energieeffizienter machen. Gelingen soll dies mit der Entwicklung eines Gateways, das Daten der Gebäudeautomation einsammelt, mittels NLP-Methodik aufbereitet und als digitaler Zwilling der technischen Komponente bereitstellt. Hier geht’s zum Interview. samplistick GmbHDaniela Mündler ist CEO und Gründerin der samplistick GmbH aus Düsseldorf, die sich auf die Fahne geschrieben hat, das ressourcenverschwendende „Kosmetik-Pröbchen“ neu zu erfinden und durch den Einsatz von Altplastik ein ressourcenschonendes System zu etablieren. Hier geht’s zum Interview Gröne Architektur GmbHDie Gröne Architektur GmbH beschäftigt sich seit drei Generationen mit dem Bauen mit Holz, Lehm und Stroh und hat sich in den letzten Jahren auch in den Bereichen Handwerk und Immobilien breiter aufgestellt. Seit Januar 2022 bin auch ich mit an Bord, um den Fokus auf alle Arten des ökologischen Bauens mit Stroh als nachwachsenden Dämmstoff zu fokussieren. Hier geht’s zum Interview Okeanos Consulting, BochumOkeanos Consulting rund um die beiden Gründer und Hydrologen Benjamin Mewes und Henning Oppel bietet intelligente Datenlösungen für die Umwelt- und Wasserwirtschaft. Hier geht’s zum Interview. Trailer Dynamics GmbHAbdullah Jaber und Michael W. Nimtsch entwickeln mit Trailer Dynamics aus Aachen einen Sattelauflieger, der die Effizienz des Sattelzuges steigert und dadurch zum Vorteil für seine Nutzer und die Umwelt wird. Hier geht’s zum Interview. ReUse and Trade GmbHKatharina Dombrowski und Nezar Housni setzen mit ihrer Online-Handelsplattform ReUse and Trade auf Abfallvermeidung durch Wiederverwendung. Das Interview mit Gründerin Katharina Dombrowski finden Sie hier. VYTAL Global GmbHDie drei Gründer von VYTAL Global aus Köln treffen mit Ihrer Idee den Nerv der Zeit. VYTAL bietet ein digitales Mehrwegsystem für Take Away, Delivery und Conveniece Food und sagt dem Verpackungsmüll den Kampf an. Hier geht’s zum Interview. KD PumpenDas Start-up KD Pumpen, rund um Gründerin und Produktentwicklerin Doris Korthaus aus Balve, entwickelt und vermarktet ressourcenschonende und nachhaltige Drehkolbenpumpen für die Umwelt- und Entsorgungsindustrie, die zur Verpumpung problematischer Flüssigkeiten mit Feststoffanteilen, wie z.B. Abwasser oder Gülle, eingesetzt werden. Hier gehts zum Interview. TRAILARDas Start-up mit Sitz in Bonn ist auf die Nutzung von Sonnenenergie für Nutzfahrzeuge zur Einsparung von Kraftstoff und CO2 spezialisiert. Die modernen, flexiblen und leichten Solarmatten von TRAILAR werden auf Nutzfahrzeugen angebracht und erzeugen elektrische Energie. Hier gehts zum Interview. ReeduDas Spin-off des Institutes für Geoinformatik der Universität Münster Hersteller und Entwickler der senseBox, einem Bausatz für mobile und staionäre Sensorstationen mit dessen Hilfe Umweltdaten wie z.B. Feinstaub, Stickoxide und CO2, gemessen werden können. Hier geht es zum Interview.